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Politische Philosophie

Heidemarie Wieczorek-Zeul und Thomas Pogge, Kulturforum der Sozialdemokratie, Berlin, 2008

„Was ist Gerechtigkeit?“ in Susanne Kaul und Rüdiger Bittner, Hrsg.: Fiktionen der Gerechtigkeit: Literatur — Film — Philosophie — Recht (Baden-Baden: NOMOS 2005), 13–30.   Englisch  Chinesisch

„Gruppenrechte von Minderheiten“ in Matthias Kaufmann, Hrsg.: Integration oder Toleranz? Minderheiten als philosophisches Problem (Freiburg: Alber 2001), 188–195.   Englisch  Spanisch

Lebensstandards im Kontext der Gerechtigkeitslehre“ in Zeitschrift für philosophische Forschung 51/1 (Frühling 1997), 2–24, and in Cognitio humana — Dynamik des Wissens und der Werte, XVII. Deutscher Kongreß für Philosophie (Berlin: Akademie Verlag 1997), 143–160; völlig überarbeitete und aktualisierte Version „Das gute Leben und universelle Gerechtigkeit“ in Weltarmut und Menschenrechte, als Kapitel 1.   Englisch  Englisch, mit Zusammenfassung

   Abstract: Bei der moralischen Bewertung einer sozialen Ordnung (z.B. der Grundordnung einer Gesellschaft) ist der wohl wichtigste Gesichtspunkt ihre Gerechtigkeit, die davon abhängt, wie diese Ordnung sich, im Vergleich zu anderen möglichen Organisationsformen, auf die verschiedenen von ihr betroffenen Personen(gruppen) auswirkt. Ein Gerechtigkeitskriterium setzt also einen Maßstab des guten Lebens voraus, mithilfe dessen wir solche Auswirkungen sozialer Ordnungen auf verschiedene Personengruppen miteinander vergleichen können. Dieser Maßstab muß sowohl dem subjektiven als auch dem ethischen Wert menschlichen Lebens Rechnung tragen. Er muss berücksichtigen, auf welche Weisen soziale Institutionen für signifikante Lebensqualititätsdefizite kausal verantwortlich sein können (die Grundregeln eines Sozialsystems können z.B. Sklaverei vorschreiben, erlauben, oder bloss nicht effektiv genug abschrecken). Insofern die globale Verflechtung sozialer Institutionen ein weltweit akzeptierbares Gerechtigkeitskriterium erfordert, sollte der gesuchte Maßstab ausserdem aus recht allgemeinen und schwachen Annahmen über das gute Leben konstruierbar sein. Ein etwas unkonventionelles Verständnis der Menschenrechte bietet einen plausibelen Lösungsansatz. — www.digizeitschriften.de/dms/img/?PPN=PPN511864582_0051&DMDID=dmdlog6

 

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